Ethernet Interfaces: Heute so, morgen so

Vielleicht war die Beschriftung der Ethernet Interfaces keine gute Idee. Bei einem früheren Kernelupdate musste ich die Klebeschildchen schon abknibbeln und vertauschen, weil der neue Kernel die Interfaces anders nummerierte.

Was einmal Spass machte, wird gerne wiederholt: Von 2.6.20 auf 3.5. Der neue Kernel startet, aber irgendwie funktioniert das Netzwerk gar nicht mehr. Kein Wunder, eth0 und eth1 sind schon wieder vertauscht. Einmal die Kabel anders herum stecken, schon geht wieder alles.

Ob die Firma Brother an der Kernelentwicklung teilnimmt? Andererseits bemerkte ein Ex-Kollege gerne: Unterstelle keine Absicht, wenn Dämlichkeit die Sache auch erklären könnte.

Michael

One Comments

  1. Die Leute von Freedesktop haben darum ja in unendlicher Weisheit beschlossen, einen neuen Namespace zu eröffnen, in dem die Nummern der Ethernetports an .. keine Ahnung was gebunden sind.

    Soll angeblich robuster sein als „persistent network rules“ via UDEV, und liesst sich wie frisch aus der Hölle. Bei Gentoo kann man das schon seit geraumer Zeit genießen.

    „enp3s0“ heißt mein erstes Interface nun.

    Der Rest der Distributionsschnarcher wird es irgendwann merken.

    Erinnert irgendwie an das „fabelhafte“ /dev/cciss/c0d0p0, obwohl das nicht mal *so* mies war. Wenigstens *etwas* nachvollziehbar.

    – Marian

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